Wochenendausflug nach Sachsen 21.-24.05.2020

Nachdem die ersten Corona-Kontakt-Beschränkungen endlich wieder zurückgefahren wurden und es wenigstens in kleinem Kreise und unter etlichen Auflagen wieder möglich war, zumindest in Deutschland zu reisen, hat sich nun eine kleine Gruppe Seesterne dazu entschlossen, das lange Vaterstags-Wochenende zu nutzen und einen kleinen Abstecher in den Osten Deutschlands zu machen.

Der Donnerstag diente zur entspannten Anfahrt mit einer kurzen Mittagspause in Dresden. Als "Basislager" diente eine Ferienwohnung in Göda der Nähe von Bautzen. Als alle wohlbehalten angekommen sind diente der Abend zum gemütlichen Zusammensitzen und zur weiteren Planung vor Ort im Biergarten der Vermieter bei Grilllwurst und Bierchen.

Am Freitag sollte es dann mit dem Tauchen losgehen. Das erste Ziel sollte Kubschütz sein. Lieder gab es eine kleine Panne bei der Terminvereinbarung, so dass hier ein Tauchen gerade nicht möglich war.

Der Betreiber verwies an eine andere Tauchbasis in der Nachbarschaft, leider im Moment telefonisch nicht zu erreichen. Als hingefahren, es waren ja nur fünf Kilometer. Die Adresse stellte sich als ein Wohngebiet heraus, von einem See keine Spur. Eine Passantin verwies nach Nachfrage auf die Dorfkneipe im Nachbardorf hin, der Besitzer solle sich recht gut auskennen in der Gegend. Also hin da. Der Kneipenwirt hate allerdings auch das schöne Wetter genutzt und war mit dem Motorrad unterwegs. Aber seine Frau war da und kannte einen Steinbruch in unmittelbarerer Nähe. Also auch dort hin. Der Steinbruch war wunderschön gelegen, mitten im Wald und nur zu Fuß – ca. 15 min und ca. 20 Höhenmeter - zu erreichen. Die Aussicht, diesen Fußmarsch mit Trockie und Doppelgerät zu machen, führte letztendlich zu der Entscheidung, es im Sparmann, einem anderen Steinbruch nicht allzu weit entfernt zu versuchen.

Und es hat geklappt! Es ging dann tatsächlich doch noch mal ins Wasser. Tolle Tauchbasis mit allem Drum und Dran, schöner See, leider war die Sicht nicht so überragend, aber es gab trotzdem einiges zu sehen. Das anschließende Dekobier gab’s dann noch auf der Terrasse der Tauchbasis mit Blick auf den See.

Ein Tauchgang am Tag – na ja, nicht überragend, aber schön war’s trotzdem.

Am Samstag sollte es dann nach Horka gehen, ein weiterer Steinbruch in der Gegend, recht bekannt in der Gegend und mit einer Tauchbasis inklusive Campingplatz und Ferienwohnungen ausgestattet.

Um in das Wasser zu kommen, galt es zunächst einmal, die Riesentreppe zu bewältigen (und das auch nach dem Tauchgang - wieder hoch!). Aber der Tauchgang rechtfertigt dann schließlich die Anstrengungen. Neben etlichen künstlichen Attraktionen (wie z.B. die Haie) gab es auch reichlich Bewuchs und auch einiges an Fischen zu bewundern.

Der zweite Tauchgang scheiterte an technischen Pannen (Handschuh vom Trockie vollgelaufen) und einer gewissen Trägheit. Nicht schlimm, dann wurde halt schnell der Grill angeschmissen und der Tag gemütlich ausklingen lassen.

Und dann ging es am Sonntag auch schon wieder Richtung Heimat. Auf dem Rückweg noch ein kurzer Zwischenstopp in Ammelshain, um die angefangenen Flaschen leer zu bekommen.

Alles in Allem recht wenig Tauchen, aber es war trotzdem mal wieder schön, aus dem Haus zu kommen. Und Sachsen hat eine Menge Landschaft und viele schöne Seen zu bieten…

Nachdem alle wieder wohlbehalten und gesund zuhause angekommen sind, neigt sich das erste Tauchwochenende des TC Seestern dem Ende zu.

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