TC Seestern e.V.

Unsere Tauchgewässer
Salzgittersee

Unser Haupt- und Ausbildungsgewässer

Der Salzgittersee ist eine ehemalige Kiesgrube am Ortsrand von Salzgitter-Lebenstedt, die 1960 geflutet wurde. Danach wurde der See von der Stadt Salzgitter zum Naherholungsgebiet ausgebaut.

Rund um den See führt ein ca. 6 km langer, geteerter Weg, der zum Joggen, Wandern, Skaten oder Fahrrad fahren einlädt. Mit seinen 75 Hektar und einer Nord-Süd-Ausdehnung von 2120 Metern (Regatta-Strecke) gilt der See auch als Revier für Segler, Surfer, Ruderer und Kanuten.

Das Nordufer des Sees ist den Surfern zugewiesen - diesen Bereich sollte man als Taucher tunlichst vermeiden. Das gleiche gilt für das östliche Seegebiet, das von den Seglern genutzt wird. Der öffentliche Tauchereinstieg befindet sich an der Südwestseite des Sees in unmittelbarer Nähe des Badestrandes. Taucht man von diesem Einstieg in Richtung Badestrand, findet man auf 6 bis 7 m ein Hinweisschild und später eine Plattform, die für Ausbildungszwecke hier versenkt wurde. Einfach der Abbruchkante auf 6 m folgen oder im Flachwasserbereich von 1 bis 3 m Tiefe den vielen Fischen zuschauen.

Am Westufer befinden sich 2 Einstiegstreppen für Taucher. Hier hat auch die Tauchgemeinschaft Sepia ihren Sitz. Zwischen diesen Treppen findet man im See zahlreiche Betonplatten in 3 bis 8 m Tiefe, die noch aus der Abbauzeit stammen. Dazwischen verstecken sich oft einige größere Fische. Auch ein Einkaufswagen ist dort zu sehen. Fast direkt unter der südlichen Einstiegstreppe befindet sich in etwa 10 m Tiefe eine weitere Ausbildungsplattform. Im Sommer befindet sich an der Oberfläche oft ein Ponton, der die ungefähre Lage kennzeichnet.

Löbejün

Die Taucherkessel Löbejün in Sachsen-Anhalt zeichnen sich durch gute Sichtweiten, vielen Attraktionen und zutraulichen Stören aus

Die Taucherkessel Löbejün bestehen aus drei Steinbruchkessel mit Tiefen bis zu 23 m, die durch Grundwasser und Regen ihren Wasserstand halten. Alle drei Kessel sind zu betauchen, manchnmal ist der Zugang aber etwas "sportlich".

In der Regel sind die Sichtweiten hier hervorragend und es gibt einiges zu entdecken, wie z.B. einen Segelflieger, ein Bootswrack, das alte Pumpenhaus, sowie etliche Überreste aus der Bergbauzeit. Und nicht zu vergessen die reichlich vorhandene Tier- und Pflanzenwelt, vor allem sind die zum Teil sehr zutraulichen Störe zu erwähnen, die einen manchemal einen ganzen Tauchgang lang begleiten. Neben den Barschen sind auch viele Krebse und im Herbst auch Süßwassermedusen zu bewundern.

An Infrastruktur ist alle vorhanden, was man braucht: Rödeltische, Kompressor, Toiletten, auch einen Kaffee oder eine Bockwurst sind möglich.

Kessel 1: direkt an der Tauchbasis, mit einer bequemen Einstigsplattform ist der größte und tiefste der drei Kessel und der vielleicht interessanteste. Hier gibt es am meisten zu sehen. Es sind Steilwandtauchgänge möglich, das Pumepnhaus ist zu betauchen. Unterwegs sind fast immer die Störe zu treffen, im Austauchbereich sind oft Krebse und Barsche zu finden.

Kessel 2: etwas kleiner und flacher als der erste, mit einem etwas anstrengendem Ab- und Aufstieg. Auch hier sind einige Barsche und Störe zu finden. In der Regel ist die Sicht hier besonders gut.

Kessel 3: nicht ganz so anstrengend wie Kessel 2 ist der Abstieg hier über eine Treppe möglich. In dieem Kessel sind vor allem die Krebse zu finden.

Weitere Infos sind auf der Homepage der Taucherkessel zu finden.

Nordhausen

Die Nordhäuser Seenplatte besteht aus drei betauchbaren Seen mit klarem Wassser, vielen Fischen und vielen abwechslungreichen Tauchplätzen.

Bade- und Tachverbot im Möwensee

Bis auf Weiteres ist im Möwensee das Tauchen wegen Ausbruch der Krebspest verboten (siehe dazu den entsprechenden News-Eintrag)

Die drei Tauchseen sind in Thüringen am Südrand des Harzes zu finden. Sie werden von gleich zwei Tauchbasen betreut, inklusive Füll- und Übernachtungsmöglichkeiten und allem Drum und Dran.

Der Sundhäuser See ist der am besten erschlossene See, er wird hauptsächlich vom Tauchsportzentrum Nordhausen betreut. Er bietet mehrere Eistiege, die je nach Erfahrungsstand des Taucher unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen bieten. Vom "Easy dinving" im flacheren Wasser mit vielen Barschen, Forellen und Stören bis zum "Wracktauchen" in einem der dorat aufwändig versenkten Kuttern.

Eine besondere Attraktion ist Nordhusia, eine Unterwasserstadt, die Teile der ehemaligen Reichsstadt Norhausen auf einer Fläche von ca. 400 Quadratmetern nachstellt.

Der Forellensee wird von der Oasis Tauchbasis betreut und bietet neben vielen Forellen, Karpfen und Hechten eine Seerosenwiese.

Der Möwensee ist mit bis zu 40 m der tiefste der drei Seen und ist vor allem für seine vielen Krebse bekannt.

Weitere Infos auf den Homepages der bieden Tauchbasen: Tauchsportzentrum Nordhausen und Oasis Tauchbasis.

Hemmoor

Der Kreidesee gilt wegen seiner überdurchschnittllichen Sichtverhältnisse (20 m + sind hier durchaus möglich), aber auch wegen seiner Tiefe (und damit verbundenen üblicherweise tiefen Wassertemperatur) und seinen vielen Einsteigen und Tauchmöglichekeiten als einer der beliebtesten Tauchseen Norddeutschlands.

Entstanden ist der See durch den Abbau von Kreide, das in der Zementfabrik direkt am See weiterverabeitet wurde. Nach dem Ende des Abbaus 1976 füllte sich der See mit Grundwasser. Die Hinterlassenschaften der Zementzfabrik (die nicht im See verblieben) können heute in dem Zementmuseum begutachtet werden.

Hier ist für jeden Anspruch etwas dabei. Tauchschüler und Anfänger kommen in den flacheren Bereichen auf ihre Kosten. Die erfahreneren Taucher nutzen die anspruchsvolleren Einstiege, die (für den Sporttaucher) bis zu über 40 m reichen. Und auch die "Tekkies" haben reichlich Möglichkeiten, ihre Doppel-20er leer zu bekommen und mit ihren Scootern durch den See zu rauschen.

Zu begutachten gibt es einige Wracks (nicht nur Schiffe, auch ein paar Autos und ein Flugzeug sind dabei), den legendären Rüttler mit dem LKW, einen Unterwasserwald und einigen mehr. Selbst eine Hai-Begenung ist hier möglich :-)

Und wer dabei auch noch trocken bleiben will, setzt sich ins U-Boot und lässt sich einmal durch den See fahren.

Die Tauchbasis Kreidesee bietet alles, was gebraucht wird - inklusive Übernachtungsmöglichkeiten.

Canyon Süplingen

Der Canyon Süplingen bietet sich mit moderaten Tiefen und realtiver Nähe für einnen schnellen Nachmittagstauchgang an.

Der Canyon Süplingen (mit einem "p" :-) *) als ehemaliger Steinbruch bietet meist gute Suchtweiten, einen etwas sportichen Einstieg (ca. 200 m Fussweg und Abstieg über ein Treppe) und allerlei Überreste aus vergangenen Zeiten, wie ein Segelboot, einen Bauwagen, sowei ein Motorrad und einigem Kleinkram aus den Abbau-Zeiten.

Als besondere Attraktion sind hier ab ca. Anfang September viele Süßwassermedusen zu bewundern.

Mehr Infos und Anmeldung gibt es beim Diving Center Helmstedt.

* Nicht weit vom Canyon entfernt gibt es ein weiteres Süpplingen, dieses aber mit zwei "p". Also bei der Programmierung des Navis auf richtige Schreibweise achten!

Die Welt

Überall, wo es schön ist.

Um gelegentlich auch mal im Warmen oder im Salzwasser zu tauchen, organisiert der Verein mindestens einmal im Jahr eine Reise ins Ausland und ans Meer. Dabei ist (natürlich und immer noch) Ägypten ganz weit vorne, es ist leicht zu erreichen und bietet mit bunten Korallenriffs, Unmengen an Fischen in allen Größen, Wracks und warmen Luft- und Wassertemperaturen alles, was das Taucherherz begehrt. Und mit einer Safari beschränkt sich der Taucher dann nur auf das Wesentliche: Tauchen - essen - schlafen!

Aber auch das Mittelmeer, wie z.B. Malta oder Kraotien oder auch der Atlantik (z.B. die kanarischen Inseln) bieten durchaus interessante Alternativen, vielleicht nicht immer so bunt, dafür dann Wracks, Höhlen und Lavaformationen.